Zwischen Industrial-Charakter und Wohnlichkeit
Die Gestaltung verbindet eine reduzierte, rohe und sparsame Architektur mit wohnlicher Wärme. Sichtbare Betondecken prägen den Charakter der Räume und bleiben bewusst Teil des Gestaltungskonzepts. Ergänzt werden sie durch helle Holzoberflächen, weiche Stoffe und warme Lichtstimmungen, die dem Haus trotz der klaren Linien eine gemütliche Atmosphäre verleihen. Die Farbwelt ist bewusst neutral gehalten: unterschiedliche Grau- und Naturtöne schaffen Ruhe und lassen die Räume zeitlos wirken. Als wiederkehrendes Element strukturieren metallische, semitransparente Raumteiler die offenen Bereiche und Zimmer und unterstreichen den dezenten Industrial-Charakter des Hauses.
Gemeinschaft und Rückzug im durchdachten Raumkonzept
Ein großzügiger Essbereich mit offener Küche bildet das Herzstück des Hauses und schafft Raum für Begegnung Gemeinsamkeit. Der Essbereich wurde durch ein dreiseitig angeordnetes Metallregal klar zoniert und erhält dadurch zusätzliche Struktur sowie ein Gefühl von Privatsphäre innerhalb der offenen Raumgestaltung. Recycling-Filzelemente an der Decke sowie Lampenschirme aus Filz optimieren die Akustik und verleihen dem Bereich gleichzeitig eine gemütliche, wohnliche Atmosphäre. Ergänzt wird das Konzept durch stoffbespannte Bilderrahmen, die sowohl als gestalterisches Detail als auch als akustisch wirksames Element eingesetzt werden. Ergänzt werden die Gemeinschaftsflächen durch gemütliche Sofaelemente, Sitznischen und ruhigere Rückzugsbereiche. Runde Formen bilden Kontraste zur strengen Geometrie und ergänzen die klare Formensprache.
So entsteht ein harmonisches Zusammenspiel aus Funktionalität, Klarheit und Geborgenheit – ein Ort, der Familien in einer herausfordernden Zeit unterstützt und auffängt.